Therapie-Erfolge

Die Ergebnisse der MedX-Therapie sind wissenschaftlich dokumentiert.

Brian Nelson, USA, hat eine Studie an 1 .400 Patienten vorgelegt. In Europa hat die GMKT ( Gesellschaft für Medizinische Kräftigungstherapie ) unter der 3-jährigen Präsidentschaft von Dr. Peter Neef eine multizentrische Studie an 565 Patienten durchgeführt. 
Beteiligt waren Arztpraxen in Zürich, Basel, Frankfurt/Main und Ulm.
Die Ergebnisse wurden auf dem internationalen Kongreß der GMKT vom 1 .- 3.3.1996 in Würzburg über 700 Teilnehmern vorgestellt.
Die Studienergebnisse von Nelson und der GMKT unterscheiden sich nur unwesentlich.

Welche Patienten wurden in die GMKT Studie aufgenommen?
Bedingung zur Teilnahme an der Studie waren:

-

Dauerbeschwerden der LWS von mehr als 6 Monaten

-

bisherige Erfolgslosigkeit von anderen Therapien wie Krankengymnastik, Rückenschule, Fango, Massage, Elektrotherapie, Ultraschall, Injektionen Medikamente, Stangerbäder, Extensionen, Schlingentisch, FitnessTraining, Klinik-und Kuraufenthalte, Operationen usw.

Nicht in die Studie aufgenommen wurden Patienten

- die eine Beschwerdedauer von weniger als 6 Monaten hatten
- die nur gelegentlich auftretende Beschwerden hatten und
- bei denen vorher kein anderer Behandlungsversuch unternommen wurde.

Die Beschwerdedauer vor Beginn der MedX-Therapie betrug bei:

 

13,6% der Patienten 6-12 Monate
37,6% der Patienten 1-5 Jahre
23% der Patienten 5-10 Jahre
25,8% der Patienten mehr als 10 Jahre

Alter und Geschlecht der Patienten:
Die Patienten waren durchschnittlich 45 Jahre alt. Der jüngste war 14, der Älteste war 90 Jahre. Es nahmen 255 Frauen und 310 Männer teil.

Die Kraft alleine war für den Erfolg entscheidend.
Den größten Kraftzuwachs hatten Patienten, welche durch die Therapie beschwerdefrei wurden. Ihre durchschnittliche Kraft bei Therapieabschluß lag über der Normalkraft von Gesunden.
Je geringer der Kraftzuwachs unter der Therapie, desto schlechter war das Therapie-Ergebnis.
Patienten ohne Beschwerdebesserung oder mit Beschwerdeverschlechterung hatten keinen Kraftzuwachs.
Das Therapie-Ergebnis war vollständig unabhängig von:

- der Beschwerdedauer vor Therapiebeginn, d.h. Patienten mit nur 6 Monaten Beschwerdedauer konnten den gleichen Erfolg erwarten wie Patienten mit mehr als 10 Jahren Beschwerdedauer
- dem Alter und dem Geschlecht der Patienten
- den Röntgenbefunden. Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule, mehr oder weniger ausgeprägt oder auch gar nicht vorhanden, beeinflußten das Ergebnis nicht. Dasselbe galt für Skoliosen, Wirbelgleiten, Osteoporose, Bandscheibenverschleiß, -vorfälle usw.

Die Studienergebnisse rechtfertigen daher die Aussage, dass
eine richtig trainierte Rückenmuskulatur keine Schmerzen
kennt .

Nur die Muskulatur stabilisiert und schützt die Wirbelsäule.
Je mehr Kraft, desto besser!

Die meisten Kreuzschmerzpatienten leiden nicht an einer Krankheit. Sie haben ein Defizit an Muskelkraft.
Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule oder Bandscheibenvorfälle bedeuten in den meisten Fällen keinen Krankheitswert. Problematisch sind lediglich diejenigen 15% der Patienten, welche sich nicht verbessern oder deren Beschwerden schlechter werden. Diese Probleme sind vielschichtig und müssen im EinzeIfall diskutiert werden.

Was tun nach Abschluß der Therapie?
Bewiesen wurde, daß das Therapieergebnis allein von einem guten Kraftzustand der Rückenstrecker abhängt. Deswegen gibt es keinen Grund, daß erneut Beschwerden auftreten, wenn Sie regelmäßig ein Krafttraining fortführen, lebenslang zur Aufrechterhaltung eines kräftigen Muskelstatus.

12 Monate später

Keiner der nachuntersuchten Patienten hatte sich innerhalb von 12 Monaten verschlechtert.

45,5% der Patienten berichteten über eine komplette Beschwerdefreiheit, auch unter sportlicher Belastung.
34,1% der Patienten berichteten über nicht behandlungsbedürftige Restbeschwerden. Sie hatten seit Therapie-Abschluß deswegen keinen Arzt aufgesucht oder irgendwelche Therapien gemacht.
13,6% der Patienten berichteten über eine weitere Beschwerdebesserung seit Therapie-Abschluß.
6,8% der Patienten berichteten, daß sich die Beschwerden, die bei Therapie-Abschluß bestanden, nicht verändert hatten, weder besser noch schlechter.

Fast alle nachuntersuchten Patienten hatten nach Therapie-Abschluß ein Krafttraining an Geräten begonnen und regelmäßig durchgeführt.

Minimal-Programm zur Krafterhaltung der Rückenstrecker:
Ein einziges MedX Training pro Monat genügt, um die Kraft der Rückenstrecker zu erhalten.